Wandern mit Wolfgang

Das Wandern ist des Wolfgangs Lust, das Wandern . . . in freier Abwandlung des Schubert’schen Liedes: Das ist das Motto  von Wolfgang Bantel. Und er fordert dann auch die Waden der Wander-Interessenten wie folgt heraus:

Meine Wanderungen sind
für „Schlanke Waden“ bis 2 Stunden und ca. 100 Höhenmeter;
für „Flotte Waden“ bis 4 Stunden und ca. 300 Höhenmeter;
für „Waden aus Stahl“ bis 6 Stunden und ca. 600 Höhenmeter

Das Programm unterliegt natürlich immer wieder mal Erweiterungen, Änderungen, die zu gegebenem Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Wolfgang Bantel gibt auch gerne seine Wander-Ideen am Telefon preis.

Liebe Wanderfreundin,
lieber Wanderfreund,

das war eine Wanderung am Michaelitag, die keiner von uns vergessen wird: Herrliches Wetter, wunderbare Tiefblicke, ein abenteuerlicher Aufstieg, verloren in der Pampa und schließlich ein zauberhafter Weg an der Donau entlang. Vielleicht waren es die Erinnerungen von Trude, die aus ihrer Kindheit erzählte, als sie (gar nicht weit von unserer Wanderung ) mit Prinzen und Prinzessinen spielte, wo der Schloßgärtner nicht der Mörder war, sondern der, der die erste Paprika  im Schloßgarten züchtete ( was den Fürsten und seine Gäste verzückte), vielleicht waren es Haralds Ausführungen zur Geologie dieser Gegend und zu den vielen Umwegen der Donau, vielleicht das Nachdenken am Mahnmal für die Jüdin, die dort versteckt von Müllersleuten dem Holocaust entkommen konnte, vielleicht auch der durch einen Bubenstreich verdrehte Wegweiser, jedenfalls fanden wir uns mit einem Mal in steilem Gelände. „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ war die Devise. So gelangten wir wieder in ebenes aber wegweiserloses Gelände. Wie gut, dass wir alle die gute Laune, den Orientierungssinn, das Wissen um der Engel Ordnungen und damit unseren Schutzengel nicht verloren hatten. So fanden wir wieder Weg und Steg. Ich bin total stolz auf Euch! Versprochen: Die Wanderung machen wir noch einmal, dann aber auf dem normalen Weg. Obwohl, vielleicht ist der uns inzwischen zu langweilig.
Nach
der Wanderung ist vor der Wanderung.

Wer kennt schon die Kirnburg, wer kennt schon Tutschfelden?
Die Wanderung für flotte und schlanke Waden fand statt am
Samstag, 20.Oktober 2018

Persönlicher Nachklang

Jetzt kennen wir beides. Die Kirnburg und Tutschfelden.und manches andere auch noch.

Wir fuhren dieses Mal direkt von zu Hause zum Ausgangspunkt der Wanderung an der L113 zwischen Malterdingen und Freiamt – ein Parkplatz im Wald, „nach einer Kuppe BEIM KREUZWEG“. Die Wettervorhersage war gut, aber morgendliche Nebel waren angesagt. Und das stimmte auf den Punkt genau. Ab Malterdingen mußten wir langsam fahren, stauten natürlich ein paar Autos hinter uns und zwangen sie, auf der kurvenreichen Strecke zu überholen. Ganz und gar nicht sehr angenehm, weder für sie noch für uns. Und plötzlich tauchte der Parkplatz im dichten Nebel auf, fast wären wir vorbei gefahren, die Gruppe war schon da, wir waren Vorletzte.

Gegen 10.45 Uhr ging es gemeinsam los. Wandern zunächst durch den Wald, so hieß es u.a. in der Ankündigung. Das klang nach Spazierengehen und ein bißchen Langeweile, wenigstens zu Beginn. Das Gegenteil war der Fall: Wir hatten ein paar Steigungen zu erklimmen, der Wald mit seinen hohen Stämmen im Nebel gab sich gespenstisch, war bergig in seiner Topographie, hatte tiefe Täler und Schluchten aufzuweisen. Und plötzlich, nach einer knappen Stunde, ein hoher Felsen mitten im Wald: Die Kirnburg. Ein steiler Steg führte hinauf, einige Mauerreste waren im dichten Nebel – immer noch – auszumachen. Natürlich wurde die Burgruine von uns ´erobert´. Wie konnte man, vor Jahrhunderten, hier oben existieren?

Weiter ging es bergab, nächster Halt die ´Heimatstube und Museums-Dorfschire´ von Tutschfelden mit Hans und Susanne und ihrer so herzlichen Gastfreundschaft. Über ihren Weinanbau und weitere Projekte berichteten sie von W.B. so erbeten – in alemannischer Sprache (Tutschfelder Dialekt). Es war amüsant, den Inhalt wenigstens versuchweise zu entschlüsseln, aber es wurde auch gedolmetscht, wenn´s gar nicht mehr ging. Als Imbiss waren Weinweckele mit Speck und Schmand vorbereitet, köstlich!

Wandern, lokale Kultur und persönliche Begegnungen gingen eine wunderbare Symbiose ein, also im Ganzen ein bestens gelungener Wandertag, dieses Mal nur für „schlanke Waden“,  aber durchaus fordernd und letztlich auch ermüdend.
Vielen Dank an Wolfgang Bantel!
(Gisela H. und Wolfgang L.
)

Der Hauptfriedhof  –  nur scheinbar gut bekannt

Eine Wanderung für schlanke Waden mit Peter Kalchhtaler und Karl-Heinz Müller.
Samstag, 17. November 2018, Treffpunkt 10.00 Uhr, Eingangsportal des Hauptfriedhofs, Ende gegen 12 Uhr, und das erwartet Dich: Mit Peter Kalchthaler und Karl-Heinz Müller haben wir sicher die besten Kenner dieses Ortes. Sie öffnen unsere Augen und erklären uns, was nur scheinbar bekannt ist. So sind wir ungefähr
1 1/2 Stunden unerwegs. Klar, beide beantworten auch unsere Fragen. Dazu können wir auch zum Schluss in das Beerdigungsinstitut Müller gehen, falls das Wetter uns zu unangenehm sein sollte.

Anmeldung bitte bis 8.11.2018

Die entsprechenden „Lustaufgaben“ können bei Wolfgang Bantel angefordert werden.

Unsere Wander-Klassifizierung besteht nach wie vor weiter::

1.Leichte Spaziergänge, mittelschwere Wanderungen – Lukiwa-Wanderungen:
noch keine Planungl
2.Alpentouren – Thomalpin-Wanderungen
  Alle Wanderungen im Schweizer Oberland unter sachkundiger Führung; Auf das neue müssen wir noch etwas warten.

Interesse jetzt endgültig geweckt?

Interessenten mögen sich mit Wolfgang Bantel (Telefon 0761-35453) in Verbindung setzen; er wird die Einzelheiten der Unternehmungen bekannt geben und natürlich über die Anforderungen im Einzelnen aufklären.

 

Wandern mit Wolfgang

Samstags nach Termin

Anmeldung

bei Wolfgang Bantel

Tel.: 3 54 53

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