Konfirmation

Die Konfirmation an der Schwelle zum erwachsen Werden will die Jugendlichen in ihrem Glauben bestärken. In der Taufe hat Gott zu ihnen „Ja“ gesagt. Jetzt sollen sie ihr eigenes „Ja“ sagen: zu ihrer Taufe und damit zu sich selbst, zum eigenen Glauben und zur Zugehörigkeit zur Gemeinde Jesu Christi. 

JA ZU SICH SELBST: In einer Zeit, in der sich Jugendliche fragen „Wer bin ich?“, kann die Konfirmandenzeit mit der Konfirmation den Jugendlichen helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und gerade in diesem Alter – in dem sich vieles in und um sie herum wandelt – sich selbst zu bejahen. Sie erfahren: Gott hat mich angenommen. Ich gehöre zu ihm und er begleitet mich. Ich bin ihm wertvoll, er wendet sich mir persönlich zu.

JA ZUM GLAUBEN: Mit der Konfirmation soll deutlich werden, dass die Jugendlichen nun als mündige Christinnen und Christen in der Welt leben. Das heißt auch, Verantwortung zu übernehmen, sich eigenständig zu äußern und selbst Entscheidungen zu treffen. Mit der Konfirmation sprechen die Jugendlichen nun selbst das Bekenntnis des Glaubens, das bei ihrer Taufe noch ihre Eltern und Paten für sie gesprochen haben. Die gemeinsame Konfirmandenzeit bereitet darauf vor und soll dazu beitragen, dass die Jugendlichen dieses Bekenntnis und seine Bedeutung besser verstehen.

JA ZUR GEMEINSCHAFT DER CHRISTEN: Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben die Gemeinschaft der Kirche vor allem in ihrer Gruppe. Dort können sie viele gute Erfahrungen machen, Gestaltungsformen des Glaubens miteinander erproben und darüber hinaus lernen, wie sie Krisen gemeinsam bewältigen können. Sie werden ermuntert, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen und es mitzugestalten. Als Einzelne brauchen wir die Gemeinschaft für unseren Glauben. Deshalb werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden gefragt, ob sie Ja zu dieser Gemeinschaft der Glaubenden sagen können. Auch die Gemeinde braucht die jungen Gemeindeglieder, ihre Lebendigkeit, ihre Ideen und ihren Widerspruch. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinde in der Konfirmation Ja sagt zu ihren Jugendlichen, für sie betet und sie begleitet.

KONFIRMATION IN DER PFARRGEMEINDE NORD: In der Regel findet bei uns die Feier der Konfirmation an einem der Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten statt, die Anmeldung erfolgt im Jahr zuvor. Dazu werden die Familien, deren Daten uns vorliegen (Jugendliche, die bis zum Stichtag im Sommer nach der Konfirmation 14 Jahre alt geworden sind), angeschrieben und zum Anmeldeabend – meist im Juni/ Juli – eingeladen. Da unsere Daten oft nicht vollständig sind und auch Jugendliche aus anderen Gemeinden bei uns konfirmiert werden wollen, können Sie gerne auch von sich aus Kontakt mit dem Pfarramt aufnehmen.

Von Juli bis April trifft sich die Konfigruppe meist einmal im Monat an einem Samstag von 9.30 bis 16 Uhr mit dem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eltern aus der Gruppe kochen ein Mittagessen. Einige weitere Termine, regelmäßige Gottesdienstbesuche und auch die Konfifahrt an einem Wochenende gehören mit dazu. Das aktuelle Terminblatt wird bei der Anmeldung ausgehändigt.

Jugendliche, die noch nicht getauft sind, können sich in einem Gottesdienst während der Konfirmandenzeit oder beim Abendmahlsgottesdienst am Vorabend der Einsegnung taufen lassen.

Weitere Informationen gibt es im Pfarramt. Gerne können Sie auch einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.

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